Schnippeln, Schneiden, Schlemmen: In den Magen statt in die Tonne!


Liebe Interessierte,

Vergangenen Samstag (16.4.) war es wieder einmal soweit: wir haben im Plan 3 / LaBim geschnippelt, was das Zeug hält! Bereits bei unseren ersten beiden Schnippel-Parties am Peißnitzhaus bzw. im LaBim hatten wir jeweils etliche Kilogramm an Lebensmitteln, welche eigentlich in der Tonne gelandet wären, und es kamen beide Male zahlreiche Menschen, um diese Lebensmittel zu leckeren Gerichten zu verarbeiten.

Auch dieses Mal war es nicht anders: wir hatten uns wochenlang drauf vorbereitet, potenzielle Kooperationspartner und mögliche Acts für die Party kontaktiert, die Presse informiert und alles bis ins kleinste Detail durchgeplant und abgestimmt. Auf unsere Partner war dabei Verlass: das LaBim im Töpferplan 3 in Halle erklärte sich bereit, uns seine Räumlichkeiten wieder für die Party zur Verfügung zu stellen, ohne dafür Raummiete zu nehmen. Auch ein paar Acts waren schnell engagiert, so z.B. die halleschen DJs Herr Sakas und Leisereiter – letzterer stellte uns auch seine DJ-Technik für den Abend zur Verfügung. Darüber hinaus konnten wir noch den Feuerkünstler Tobias Morig aka „Der Frei-Gaukler“ für unsere Party gewinnen.

Die Lebensmittel wurden uns erneut von einem Bio-Großhändler der Region zugesagt – an dieser Stelle sei gesagt, dass wir uns sehr drüber freuen, dass dieser Großhändler es verstanden hat: Nahrungsmittel gehören auf den Teller und nicht in die Tonne! Abgesehen von den Lebensmitteln benötigten wir weitere Utensilien für die Schnippel-Party, so z.B. Teller und Wannen zum Abwaschen. Der Peißnitzhaus e.V. war so freundlich, uns auch dieses Mal in dieser Hinsicht zu unterstützen. Weitere Partner wie z.B. der Studierendenrat der Uni Halle sowie das Bewaffel Dich unterstützten uns im Vorfeld mit Werbung über ihre jeweiligen fb-Seiten.

Alles in Allem war es uns schon vorher klar: soviel konnte dabei gar nicht schiefgehen – und in der Tat war es auch ein rundum gelungener Abend: insgesamt waren über den Abend verteilt 80-100 Leute auf der Party und gemeinsam schnippelten und verarbeiteten wir insgesamt ca. 50 Kilogramm Obst und Gemüse. Unser Kochteam zauberte daraus leckere Gerichte wie z.B. Rote-Beete-Kartoffel-Stampf und weitere Gaumenfreuden. Über den Abend verteilt gab es mehrere Gänge, sodass auch für Spätkömmlinge noch was da war. Zwischen den Gerichten trat der Frei-Gaukler auf und bot uns eine ca. 15-minütige LED-Show. Besonders gefreut hat uns, dass im Gegensatz zum letzten Mal über den Abend verteilt auch immer wieder Leute nachkamen und wir dieses Mal auch wirklich richtig mit Euch abfeiern konnten, denn als wir so gegen 22 Uhr so langsam mit dem Essen fertig waren, fingen die DJs an, sich langsam warm zu laufen und heizten uns dann noch bis ca 1 Uhr nachts ein. Anschließend haben wir dann noch  etwas gespült und aufgeräumt, bevor es für uns dann auch gegen 2.30 Uhr heimwärts ging. Nach diesem tollen Abend mit Euch waren wir fix und alle, ABER: ES HAT SICH GELOHNT!

Eins können wir Euch jetzt schon versprechen: das war noch lange nicht die letzte Schnippel-Party! Weitere Parties werden folgen, und wir haben da auch schon diesen Sommer für Euch was in Planung. Ihr dürft also gespannt sein, alle Infos erhaltet Ihr zeitnah hier auf dieser Website.

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Refugees Welcome: Mehr als 150 Willkommenspakete für Geflüchtete in Leipzig


Liebe Leute,

Wir sind absolut überwältigt von Eurer Solidarität mit den Geflüchteten in der Leipziger Ernst-Grube-Halle!

Es war für uns eine Selbstverständlichkeit, den Aufruf zur Spende von Willkommenspaketen für die Geflüchteten in Leipzig, welchen uns Franzy Hänsel hatte zukommen lassen, zu verbreiten. Wir rechneten auch mit Eurer Beteiligung, aber nicht in diesem Ausmaß!

Insgesamt kamen zusammen:

  • ca. 150 Willkommenspakete, jeweils bestehend aus einer Zahnbürste, einer Zahnpasta, einem Deo und einer Seife
  • 200 Einzelartikel (überwiegend Hygieneartikel)
  • Mehrere Säcke und Kisten voll mit Kleidung in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen
  • teilweise lagen den Willkommenspaketen auch noch Kekspackungen, Willkommensgrüße und andere schöne Dinge bei

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Wir haben gar nicht alles ins Auto bekommen und müssen jetzt sehen, wie wir den Rest in den nächsten Tagen nach Leipzig fahren. Eure Sachen sind gestern überbracht worden – Ihr tragt gut dazu bei, dass auch jeder Geflüchtete ein Paket bekommt. DANKE DAFÜR!

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen, die dabei mitgeholfen haben, diese Aktion wahrzumachen. Besonderer Dank gilt Franzy Hänsel, denn sie hat das alles in die Wege geleitet. Darüber hinaus bedanken wir uns beim Peißnitzhaus und beim Umsonstladen des Postkult e.V. für die tatkräftige Unterstützung – ohne Eure Hilfe an den FairTeilern wäre das nicht möglich gewesen. Auch dem Studierendenrat der MLU Halle-Wittenberg gebührt unser Dank, denn hier konnten wir die noch übriggebliebenen Sachen für ein paar Tage unterstellen, bis sich eine Lösung gefunden hat.

Falls Ihr Euch fragt, warum wir diese Sache durchgezogen haben, obwohl es gar nicht direkt was mit unserem Thema zu tun hat: Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, Menschen zu helfen, die mit nichts hier ankommen – da gibt es auch keine Diskussion. Wir unterstützen solche Initiativen also auch in Zukunft nach Kräften.

Einen ausführlichen Bericht zur Aktion findet Ihr hier: http://hallespektrum.de/nachrichten/soziales/es-geht-auch-anders-hallenser-spenden-mehr-als-150-willkommenspakete-fuer-gefluechtete-in-leipzig/168532/

foodsharing Halle kooperiert ab jetzt mit dem „Hostel No 5“


Liebe Leute,

Es gibt wieder einmal tolle Neuigkeiten! Nach dem „Bewaffel Dich“ und der „Mangelwirtschaft“ geht nun auch das „Hostel No 5“ eine längerfristige Kooperation mit uns ein. Am gestrigen Dienstag, den 28.7. brachte Christin – sowohl foodsharing-Mitglied als auch Mitarbeiterin im Hostel No 5 – die Kooperation unter Dach und Fach. Lobenderweise muss erwähnt werden, dass das Hostel sehr gut haushält, weshalb nicht allzu oft etwas übrig bleibt. Sollte dies in Zukunft jedoch mal der Fall sein, so wird sich das Hostel bei uns melden, damit wir die Sachen abholen können.

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Landespolitiker zeigt Interesse: Treffen mit Grünen-MdL Sebastian Striegel


Liebe Interessierte,

Es freut uns zu sehen, dass sich unser Projekt hier in Halle immer größerer Beliebtheit erfreut. Nun haben wir auch erstmals die Aufmerksamkeit eines Landtagsabgeordneten erregt: Sebastian Striegel, seines Zeichens Abgeordneter der Grünen im Landtag von Sachsen-Anhalt, ist schon seit Längerem mit unserer Initiative vertraut und nutzte nun die Gelegenheit, um sich im Rahmen seiner dreitägigen Sommertour zum Thema Nachhaltigkeit über unsere Arbeit zu informieren. Unser foodsharing-Mitglied Marco Pellegrino traf sich zu diesem Zweck mit Sebastian am Peißnitzhaus, wo er ihm alles Wichtige über foodsharing im Allgemeinen und hier in Halle erzählte.

Auch der praktische Aspekt kam dabei nicht zu kurz: Marco brachte einige Lebensmittel, welche noch von einer Rettungsaktion im „Bewaffel Dich“ übrig waren und erklärte Sebastian so an Ort und Stelle, wie unser FairTeiler-System funktioniert.

Ob und was genau nun konkret bei dem Gespräch herumgekommen ist bleibt vorerst unser Geheimnis. Eins können wir Euch sagen: Der Austausch mit Sebastian war interessant und wir sind zuversichtlich, dass er auch bald Früchte tragen wird.

Hier seht Ihr die beiden im Gespräch:

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Video unserer Schnippel-Party vom 14.6.2015 am Peißnitzhaus


Felix Abraham hat ein paar Eindrücke unserer Schnippel-Party auf Video festgehalten und anschließend bearbeitet. Hier ist das Ergebnis seiner Arbeit:

<p><a href=“https://vimeo.com/132106565″>Foodsharing „Schnippelparty“</a> from <a href=“https://vimeo.com/user618960″>Felix Abraham</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Eingeweiht: FairTeiler Nummer 3 in Halle wartet auf Eure Lebensmittel


Liebe Leute,

Lange haben wir drauf gewartet, nun ist es soweit: Im Innenhof des Studierendenrats haben wir heute unseren nunmehr dritten FairTeiler in Halle eingeweiht. Seit heute 14 Uhr steht er an Ort und Stelle am Universitätsplatz 7, und Ihr könnt dort rund um die Uhr übriggebliebene Lebensmittel hinbringen und abholen.

Bitte achtet darauf, dass es sich zwar um einen Kühlschrank handelt, dieser jedoch defekt ist, es dürfen also keine zu kühlenden Lebensmittel dort reingelegt werden. Ansonsten gilt: Fröhliches Teilen Euch allen, wir haben den FairTeiler heute schon einmal gut gefüllt, wie Ihr weiter unten sehen könnt.

Wir bedanken uns herzlich beim Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg dafür, dass wir den FairTeiler auf seinem Gelände betreiben dürfen!

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Schnipp, Schnapp, Schnippel-Party: 60 kg Lebensmittel gerettet und verarbeitet


Liebe Interessierte,

Am Sonntag, den 14. Juni 2015 war es endlich soweit: Nach wochenlanger Vorarbeit luden wir von foodsharing Halle in Kooperation mit dem Peißnitzhaus e.V. zur allerersten halleschen Schnippel-Party.

Im Vorfeld hatten wir das Event intensiv beworben, uns um die Live-Acts gekümmert und uns mit Lebensmittelbetrieben in Verbindung gesetzt. Obwohl wir mit zahlreichen Betrieben geredet hatten, sagten letztlich nur zwei zu, aber für den Rahmen unserer Schnippel-Party reichte das voll und ganz. Wir wollen sie auch nicht unerwähnt lassen: Sowohl der Bioladen Biotopia als auch der EDEKA am Riebeckplatz sorgten dafür, dass Lebensmittel, welche sie eigentlich weggeschmissen hätten, in diesem Fall bei uns landeten, damit wir sie im Rahmen der Schnippel-Party verarbeiten konnten.

Damit es allen Beteiligten beim Schnippeln nicht zu langweilig würde, hatten wir auch für den musikalischen Rahmen gesorgt und sowohl DJ Herr Sakas als auch die hallesche Band „Anderson & Sargent“ engagiert, welche uns beide ohne Gage unterstützten. In den letzten Tagen vor der Party galt es dann nur noch, die entsprechenden Lebensmittel von den beiden Läden abzuholen und diese zu lagern. Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr fanden wir uns dann am Peißnitzhaus zusammen und bereiteten schnellstmöglich alles vor: Wir deckten die Tische, stellten die Lebensmittel bereit, bauten die Musikanlage auf und wiesen mit Kreidemalereien und Postern auf unsere Veranstaltung hin. Kurz vor 16 Uhr kamen dann auch die ersten Menschen, teils noch mit eigenem Gemüse oder anderen Lebensmitteln, manche auch mit eigenen Messern und Schneidebrettern im Arm.

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So konnte es losgehen, Herr Sakas lief sich langsam an den Turntables warm und die große Schnippelei nahm ihren Anfang. Zu Beginn schnippelten knapp 35 Personen mit, doch es war ein ständiges Kommen und Gehen. Auf dem Höhepunkt schnippelten etwa 50 Personen gleichzeitig. Was die Zusammensetzung der Gruppe anbelangt, so kann man sagen, dass wir bunt gemischt waren: Es waren sowohl Einzelpersonen als auch Familien, sowohl junge als auch alte Menschen dabei. Besonders gefreut hat uns die Tatsache, dass sich einige Besucherinnen und Besucher des Peißnitzhauses, welche vorher nichts von der Veranstaltung wussten, spontan dazu entschlossen, mitzuschnippeln. Insgesamt schnippelten wir bis in die frühen Abendstunden, sodass wir am Ende soviel Gemüse sowie auch Kartoffeln und andere Lebensmittel hatten, um mehrere Salate, Suppen und etliche Grillspieße daraus zu machen. Natürlich sind wir dabei alle rundum satt geworden! Zum Ausklang des Abends gaben dann noch „Anderson & Sargent“ ein paar Lieder zum Besten, was beim Publikum so gut ankam, dass sie von Verantwortlichen des Peißnitzhauses gleich zu weiteren Auftritten eingeladen wurden.

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Obwohl wir im Rahmen der Organisation teilweise an unsere personellen Grenzen stießen, verbuchen wir die Schnippel-Party insgesamt als vollen Erfolg, sodass eine Wiederholung alles andere als ausgeschlossen ist. Sollte es so sein, so werdet Ihr zeitnah davon erfahren 😉

An dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön an alle an der Organisation Beteiligten, ohne Euch wäre das so nicht möglich gewesen!

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Unter Dach und Fach: foodsharing Halle kooperiert mit der „Mangelwirtschaft“


Liebe Leute,

Die Betreibenden der „Mangelwirtschaft“ sind vor einigen Tagen von sich aus auf uns zugekommen und haben uns eine Kooperation angeboten. Zwar ist es so, dass in dem gemütlichen Laden in der Ludwig-Wucherer-Straße eher selten Lebensmittel übrig bleiben, da dort auf ordentliches Haushalten viel Wert gelegt wird, aber ab und zu kommt es eben doch mal vor. Damit die entsprechenden Lebensmittel dann nicht in der Tonne landen, holen wir sie ggf. auf Anruf direkt vor Ort ab und verteilen sie weiter.

Wir freuen uns sehr über diese neue Kooperation in unserer Stadt und blicken der Zusammenarbeit mit der „Mangelwirtschaft“ gebannt entgegen! Weitere Kooperationen werden bald folgen.

Nun noch ein paar visuelle Eindrücke vom Abschluss unserer Kooperation:

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Ein gelungener Abend in einem gut gefüllten Kino


Es ist nun schon mehr als eine Woche seit unserer Vorführung des Films „Taste the Waste“ und der anschließenden Diskussion im Luchs.Kino vergangen. Zeit, das Ganze mal Revue passieren zu lassen.

Gemeinsam mit Greenpeace Halle hatten wir im Rahmen der Globale-Reihe zu der Vorführung eingeladen und diese auch noch wenige Tage zuvor mit einem Flashmob am Uniplatz beworben.
Aufgrund unserer zwar etwas verspäteten, aber dennoch intensiven Werbung hatten wir bereits damit gerechnet, dass sich der Kinosaal gut füllen würde – Wir hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass er sich so gut füllen würde 😉
Ca. 90 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden an dem Abend den Weg ins Luchs.Kino.

Aufgrund des vorher gezeigten Films kam es zu einer leichten Verzögerung mit dem Beginn unseres Films, was aber nicht weiter schlimm war, hatten es sich Dutzende Leute im Foyer so gemütlich wie möglich gemacht, einige waren in Gespräche vertieft und manche informierten sich an den Info-Ständen von Greenpeace bzw. foodsharing.
Kurz darauf ging es los: Der Kinosaal füllte sich innerhalb kürzester Zeit, und Frederik Bub (Greenpeace Halle) und Marco Pellegrino (foodsharing Halle) führten dann in den Abend ein, indem sie ihre jeweiligen Gruppen kurz vorstellten und auf die anschließende Diskussion mit Bodhi von foodsharing Hamburg und Mirjam Heeger vom Caritas Sozialkaufhaus in Halle verwiesen.
Nun begann die Vorführung des Films im fast ausverkauften Kinosaal.

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Als der Film knappe eineinhalb Stunden später zu Ende war, entschieden sich viele der Anwesenden trotz fortgeschrittener Uhrzeit auch noch der Diskussion beizuwohnen.
Die beiden Gäste Bodhi und Mirjam Heeger begaben sich zu Marco nach vorne und stellten ihre Initiativen ebenfalls kurz vor.
Nach kurzem Schweigen des anfangs noch recht schüchternen Publikums war die Diskussion wenige Minuten später dann in vollem Gange.
Inhaltlich ging es um verschiedene Themen: So wurde Bodhi zum Beispiel nach den haftungsrechtlichen Aspekten beim foodsharing für den Fall einer Lebensmittelvergiftung sowie zu dem Unterschied zwischen foodsharing.de und lebensmittelretten.de gefragt.
Interessant hierbei: Erstere Frage beantwortete Bodhi mit „Nein“. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand, welcher durch ein über foodsharing erhaltenes Lebensmittel eine Lebensmittelvergiftung erhalten hat, foodsharing oder auch einzelne Essensretter dafür verantwortlich und dementsprechend haftbar machen kann, ist sehr gering.
Begründung: Es ist in den meisten Fällen schwer und häufig komplett unmöglich, die Herkunft einer Lebensmittelvergiftung mit Genauigkeit zu bestimmen.
Das ist wichtig zu wissen, denn der haftungsrechtliche Aspekt spielt eine wichtige Rolle in der alltäglichen Arbeit von foodsharing, zumal viele Märkte eine Zusammenarbeit aufgrund möglicher, durch eventuelle Haftungsansprüche verursachbare finanzielle Schäden ablehnen.

Nicht nur Bodhi wurde ausgefragt, auch Mirjam Heeger beantwortete die eine oder andere Frage zum Caritas Sozialkaufhaus in Halle. Hierbei ging es u.A. um die Frage, wo die Caritas sogenannte „nicht mehr verkäufliche“ Lebensmittel herbekommt und wie diese anschließend verteilt werden.
Mirjam ließ es sich in dem Zusammenhang nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass in Halle die Nachfrage bei sozialen Einrichtungen wie der Caritas oder auch der Tafel beständig steigt, und die sozialen Einrichtungen mittlerweile immer mehr überfordert sind.
Bei der Frage danach, ob und inwiefern foodsharing bspw. Mit der Caritas kooperiert, schaltete sich auch Marco aktiv ins Gespräch ein, indem er betonte, dass foodsharing keine Wohlfahrtsorganisation sei, und es deswegen auch nicht Aufgabe der Organisation sei, die verfehlte Sozialpolitik der letzten Jahre auf Länder- bzw. Bundesebene auszugleichen.
Nichtsdestotrotz lud er Mirjam an Ort und Stelle dazu ein, bei einem Treffen der halleschen foodsharing-Gruppe vorbeizuschauen, um zu schauen, wie man eventuell projektbezogen zusammenarbeiten könnte.

Wie Ihr sehen könnt, ging die Diskussion etwas mehr in die Tiefe, es wurde über eine halbe Stunde lang gefragt und diskutiert, bis die Teilnehmenden dann keine Fragen mehr hatten.
Tatsächlich war der Abend damit immer noch nicht zu Ende, denn im Foyer wurde noch bis nach 23 Uhr in lockerer Runde munter weitergeplaudert, nebenbei führte Bodhi noch in die Funktionsweise der beiden Plattformen http://www.foodsharing.de bzw. http://www.lebensmittelretten.de ein.
Um kurz vor 24 Uhr verließen dann auch die letzten Menschen das Luchs.Kino.

Für uns war es Alles in Allem ein rundum gelungener Abend! Wir freuen uns nach wie vor darüber, dass so viele von Euch dort erschienen sind, denn das bestätigt uns in unserer Arbeit und gibt ungeheuer viel Motivation!
Zu guter Letzt möchten wir uns an dieser Stelle beim gesamten Globale-Team und insbesondere bei Elke Dobrocin für die Organisation des Abends bedanken.
Nicht geringer fällt unsere Danksagung an Greenpeace Halle und insbesondere an Frederik Bub aus: Mit Euch arbeiten wir jederzeit gerne wieder zusammen!

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Vom Schnippeln und Schnacken im Volkspark


Für Mittwoch, den 5.11.2014 war unser foodsharing-Mitglied Marco Pellegrino von einer Kommilitonin dazu eingeladen worden, im Rahmen der von der Burg Giebichenstein durchgeführten kunstpädadogischen Ausstellung „volksparksalon“ (mehr Infos hier:  http://www.halle365.de/ausstellung/volksparksalon-vernissage-0) im halleschen Volkspark vorbeizuschauen, um Interessierte dort direkt bei einer Koch-Aktion über unser Projekt zu informieren. Marco nahm die Einladung an und kam so an jenem Abend mit ca. 15 Interessierten zusammen. Passend zur Ausstellung, welche „Schnittstellen“ im alltäglichen sozialen, kulturellen und politischen Leben zum Thema hatte, verbanden Marco und seine Gastgeber_innen an dem Abend Politisches, Künstlerisches und Kulinarisches. So konnte Marco alles Wichtige über foodsharing Halle bzw. foodsharing im Allgemeinen erzählen und wurde gleichzeitig über Sinn und Zweck des „volksparksalons“ sowie über weitere kunstpädagogische Projekte der Burg Giebichenstein aufgeklärt. Es wurde jedoch nicht nur geredet, sondern auch jede Menge geschnippelt und gekocht, nämlich jede Menge Kräuter und Kartoffeln – am Ende konnten so einige Dutzend Ausstellungs-Besucher_innen mit Kartoffeln mit Kräuterquark verköstigt werden. Auch Konkretes wurde an dem Abend vereinbart, denn die Gesprächspartner_innen kamen u.A. auf die Idee, derartige Kochveranstaltungen, in deren Rahmen dann über das Thema Lebensmittelverschwendung aufgeklärt wird, zu organisieren. Die Idee steht bereits im Raum, Kontaktdaten wurden ausgetauscht – nun dürft Ihr gespannt sein, was da demnächst bei rumkommen wird. Zu guter Letzt noch ein paar bildliche Impressionen des Abends:   IMG_4689 IMG_4666