Treffen am 11.11.: Lern uns kennen!


Wir von foodsharing Halle haben uns für die nächste Zeit jede Menge vorgenommen und sind dafür noch auf der Suche nach helfenden Händen. Falls Du Interesse an unserer Arbeit hast, ist das die ideale Gelegenheit, uns kennenzulernen! Wir treffen uns am Freitag, den 11.11. um 19 Uhr – die Adresse gibt es auf Anfrage.

Hier findest Du Infos zu unserer Gruppe: www.foodsharing-halle.de

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Nächstes Treffen am Freitag, den 24.6.


Liebe Leute,

Wir stecken gerade mitten in den Vorbereitungen für die Schnippel-Party am 10.7. – Genau darum geht es momentan auch überwiegend auf unseren Treffen. Wer fleißig mitorganisieren möchte, kommt am Freitag, den 24.6. um 18 Uhr zur Fontäne an der Peißnitz. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im Studierendenrat (Universitätsplatz 7).

Bis Freitag! 🙂

foodsharing-Schnippelparty beim MACH Festival 2016


Liebe Leute,

Bald ist es mal wieder soweit: Am Sonntag, den 10. Juli um 14 Uhr laden wir im Rahmen des MACH Festivals im Hühnermanhattan zu unserer nächsten Schnippel-Party. Nun steht auch das Rahmenprogramm: Es wird nicht nur geschnippelt, sondern auf dem MACH Festival findet zeitgleich auch ein Flohmarkt statt, auf dem Ihr stöbern könnt. Darüber hinaus gibt es natürlich wie immer jede Menge Live-Musik, dieses Mal von Andreas Vey, Howgon und Johannes Schäfer. Damit noch nicht genug: um 15.45 Uhr wird es außerdem einen Vortrag von Dr. Frei zum Thema „Wein, Wasser, Vollkornbrot. Einige historische Bemerkungen zum Essen und Trinken“ geben.

Na, seid Ihr überzeugt? Dann sehen wir uns am Sonntag ab 14 Uhr auf dem MACH Festival! Wir freuen uns schon drauf! Mitbringen müsst Ihr übrigens nichts weiter, es wäre jedoch toll, wenn Ihr Euer eigenes Schneidebrett bzw. Schneidemesser dabei hättet. Bis Sonntag wenn es mal wieder heißt: Schnippeln frei!

https://www.facebook.com/events/987805437970762/

Kochen mit Geflüchteten: 1. Orga-Treffen am 8.9.2015


Liebe Leute,

Folgende Aktion wird nicht unter dem Namen foodsharing laufen, wir bewerben sie jedoch gerne. In Halle haben sich ein paar Menschen zusammengefunden, die gerne gemeinsam mit Geflüchteten regelmäßig kochen möchten.

In welchem Rahmen das genau stattfinden kann und soll, wird auf dem 1. Orga-Treffen diskutiert. Dieses wird am Dienstag, den 8.9. um 18 Uhr am Peißnitzhaus stattfinden. Ihr seid alle herzlichst dazu eingeladen, vorbeizukommen und Euch mit Euren Fragen und Anregungen einzubringen.

Für Rückfragen schreibt bitte eine Mail an: marco.pellegrino@student.uni-halle.de

Hier geht’s zum fb-Event: https://www.facebook.com/events/119475475066273/

Wir suchen langfristige Kooperationen mit Betrieben im Raum Halle (Saale)


Liebe Leute,

Um das Projekt foodsharing hier vor Ort in Halle an der Saale größer und bekannter zu machen, sind wir auf der Suche nach Betrieben, welche mit uns eine Kooperation eingehen möchten.

Wie so eine Kooperation aussieht?

Im Grunde ist es ganz einfach: Wir stellen Kontakt zum jeweiligen Betrieb her bzw. werden kontaktiert und einigen uns darauf, dass unsere Gruppe noch verzehrbare Lebensmittel – welche jedoch nicht mehr verkauft werden können – zu möglichst regelmäßigen Zeiten abholt. Wir kümmern uns dann um die Verteilung der Lebensmittel.

Im Gegenzug dafür kann der jeweilige Betrieb mit der Kooperation mit foodsharing werben. Falls gewünscht, erwähnen wir die Kooperation dann auch wann und wo immer es uns möglich ist: hier auf unserem Blog, in den sozialen Netzwerken wie facebook, sowie im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen.

Rechtlich abgesichert ist das Ganze auch, denn unsere Anwälte haben Formulare erarbeitet, welche Haftungsansprüche gegenüber dem Betrieb unwirksam machen. Alles in Allem eine runde Sache für Betriebe, da sie nur Vorteile mit sich bringt.

Falls Sie selber einen Betrieb leiten, in dem Lebensmittel verarbeitet/verkauft werden und wobei häufiger etwas übrig bleibt, oder Sie auch einfach nur jemanden kennen, der irgendwo arbeitet, wo das der Fall ist, so freuen wir uns jederzeit über Kontaktaufnahme. Am Besten geht das direkt über unsere Mail-Adresse: foodsharinghalle@yahoo.de

Vernetzungstreffen zur Planung der Schnippel-Disko am 4.12.2014


Ihr Lieben,

Wir von foodsharing Halle haben Großes (oder auch Großartiges) vor im nächsten Frühjahr: Um genau zu sein eine Schnippel-Disko, bei welcher wir ausschließlich aus geretteten Lebensmitteln Speisen für mehrere Hundert Leute herstellen. Wir schließen dabei keinerlei Nahrungsmittel aus, ob nun vegan, vegetarisch oder „normal“ – das ist egal, Hauptsache die Lebensmittel landen nicht in der Tonne.

Zwar haben wir bereits ein paar konkrete Ideen dazu gesammelt, wann, wie und wo das Ganze stattfinden könnte, da steht aber noch nichts fest. Da es sich um eine für unsere Verhältnisse ziemlich große Veranstaltung handelt, sind wir der Meinung, dass wir das Ganze nicht alleine stemmen können, sondern ganz viele helfende Hände brauchen. Aus diesem Grunde laden wir zum Vernetzungstreffen am Donnerstag, den 4.12. um 18 Uhr am Peissnitzhaus. Bist Du mit dabei?

foodsharing-Flashmob an der Martin-Luther-Universität am 5.11. um 11.40 Uhr


Liebe Interessierte,

Um auf unsere hallesche foodsharing-Gruppe und insbesondere auch die Vorführung des Films „Taste the Waste“ am 10.11. aufmerksam zu machen, planen wir für Mittwoch, den 5.11. um 11.40 Uhr einen Flashmob auf dem Uniplatz.

Wie läuft das genau ab? Ganz einfach: Ihr bringt Eure Lebensmittel, welche Ihr aus welchen Gründen auch immer nicht mehr benötigt, und diese verteilen wir dann auf dem Uniplatz – in der Hoffnung, dass dann beim Rausgehen möglichst viele etwas „doof aus der Wäsche gucken“ weisen wir die Studierenden dann darauf hin, dass sie die Lebensmittel einfach so mitnehmen können 😉
Nebenbei verteilen wir ein paar Flyer für die erwähnte Filmvorführung.

Kommt am Mittwoch zur besagten Zeit zum Uniplatz!

Hier geht’s direkt zur facebook-Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/724453240971717/?fref=ts

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Ausgezeichnet: Foodsharing Halle erhält dm-Engagementpreis


Ausgezeichnet! Foodsharing Halle (Saale) ist Preisträger der dm-Initiative „HelferHerzen“

Auf facebook verkündigten wir es bereits vor einigen Wochen, nun informieren wir Euch auch auf unserem Blog darüber, damit es auch wirklich alle lesen können:
Marco Pellegrino, Mitbegründer unserer halleschen foodsharing-Gruppe, wurde aufgrund seines Engagements mit dem Engagement-Preis der Drogerie-Kette dm ausgezeichnet.
Marco hatte sich „eher so aus Spaß“ als Einzelperson für die Auszeichnung beworben und wurde offiziell als Einzelperson ausgezeichnet – gemeint war jedoch unser ganzes Team!
Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 € verbunden. Ein Teil des Geldes bleibt direkt bei unserer Initiative, damit wir uns in Zukunft weniger Sorgen darum machen müssen, wie wir Veranstaltungen finanzieren.
Was dann noch übrig bleibt, wird gespendet, und zwar an soziale und kulturelle Einrichtungen, u.A.
möchte Marco 50 € in seine alte Heimat Minden (Westfalen) schicken, um dort den Verein Minden gegen Rechts e.V. in seiner antifaschistischen Arbeit zu unterstützen.

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um uns nochmal recht herzlich bei all unseren bisherigen Kooperationspartnerinnen und -partnern zu bedanken. Als da wären:

  • Foodsharing e.V.
  • Vegan in Halle
  • Tomatenpiraten
  • Der Reimteufel
  • Goldene Rose
  • Studierendenrat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Blue Rising Sun
  • Martin Meiwes
  • Raw Griot
  • Slow Food Youth Halle

 

Außerdem bedanken wir uns bei sämtlichen Lokalmedien, welche bisher über uns berichtet haben. Ohne Euch wäre die Initiative nie so schnell in Halle bekannt geworden:

  • a-ha Stadtmagazin
  • Radio Corax
  • BLITZ! Stadtmagazin
  • Mitteldeutsche Zeitung
  • TV Halle
  • Anker.fm
  • hastuzeit – Studierendenmagazin der MLU
  • FRIZZ – Das Stadtmagazin

Die Auszeichnung mit dem dm-Engagementpreis motiviert uns ungemein: Für die nächsten Wochen haben wir eine ganze Reihe an Veranstaltungen geplant.
Den Startschuss haben wir bereits mit „Blind Cooking“ vor einigen Tagen in Marcos Wohnung gelegt (Bericht folgt!), nun geht es am 10.11. um 20 Uhr weiter im halleschen Luchs.Kino am Zoo, denn dort zeigen wir in Kooperation mit der halleschen Greenpeace-Gruppe den Film „Taste the Waste“.

3. foodsharing-Stammtisch am 24.2. in der Goldenen Rose


Hallo liebe Menschen!

Hiermit laden wir euch zum dritten offiziellen foodsharing-Stammtisch am Montag, den 24.2.2014 ab 19 Uhr in die Goldene Rose ein.
Wir hoffen sehr auf rege Teilnahme und freuen uns über jeden Gast 🙂
Natürlich könnt Ihr im Rahmen des Stammtisches auch übrig gebliebene Lebensmittel bei uns abgeben; was dann vor Ort nicht mitgenommen wird, stellen wir anschließend online. Falls Ihr nicht dabei sein könnt, keine Sorge, wir stellen hier anschließend einen Nachbericht online.

Wir freuen uns auf alle, die dabei sein werden!

Liebe Grüße,

Euer Foodsharing Team Halle

foodsharing: Ist das Ziel der Initiative ihre Auflösung?


Es gibt so einige Initiativen und Projekte, welche auf ihre eigene Abschaffung hinarbeiten. Amnesty International, Human Rights Watch, Greenpeace – sie alle reihen sich in diese Liste ein. Alle diese Organisationen haben sich schier unmögliche Ziele gesetzt, doch es ist tatsächlich so: würden sie sie erreichen, so müssten sie sich auflösen. Doch wie ist das mit foodsharing e.V.? Das Hauptziel der Organisation ist es, Lebensmittelverschwendung ein Ende zu bereiten. Ganz allgemein kann mensch sagen, dass das ein ohnehin nur schwer zu erreichendes Ziel ist; zumindest, so lange das kapitalistische Wirtschaftssystem, welches auf Profit und nicht auf Bedürfnisbefriedigung aus ist, das weltweit vorherrschende ist.

Doch Kapitalismus hin oder her: arbeitet die Organisation beständig auf ihre eigene Auflösung hin? Und falls dem so ist: welchen Problemen muss Mensch sich dabei stellen?

Meiner Meinung nach sollte es natürlich Ziel von foodsharing sein, einen Zustand zu erreichen, welcher die eigene Existenz überflüssig macht. Aus heutiger Sicht ist dieses Ziel ohnehin nur schwer zu erreichen, aber auch nicht gänzlich unmöglich. Die Problematik, die ich hierbei jedoch sehe – und welche ich durchaus auch bei mir selber wiederfinde – ist die, dass Mensch die Dinge, die Mensch gerne macht bestenfalls höchst ungern wieder einstellt. Menschen, die mich kennen, wissen auch: für foodsharing e.V. und insbesondere für unseren lokalen Ableger foodsharing Halle (Saale) bin ich seit ein paar Monaten Feuer und Flamme. Für mich hat sich foodsharing also zu einem festen Bestandteil meines Aktivisten-Lebens gemausert und wäre das Projekt von heute auf morgen nicht mehr da, so würde mir auf jeden Fall etwas fehlen. Ich hadere also ständig mit mir, da ich wie in einem Teufelskreis gefangen bin: je länger ich mich für foodsharing engagiere, desto größer wird auch meine emotionale Bindung an das Projekt werden. Mir gehen Fragen durch den Kopf wie z.B.: sollte ich mich tatsächlich so sehr für foodsharing engagieren, wenn ich doch weiss, dass das Erreichen des Hauptziels mir den Boden unter den Füßen wegziehen würde?!

Doch dann denke ich mir wieder:

Ja, es ist richtig, dass ich mich für foodsharing engagiere. Es ist der richtige Weg.

Also mache ich weiter. Doch wie mit dieser Widersprüchlichkeit umgehen?! Ich finde, Mensch kann sich dabei gar keine richtige Strategie erarbeiten. Im politischen Leben ist es häufig so, dass Mensch nicht über das Erreichen des selbstgesetzten Ziels hinaus planen kann – und gerade dann, wenn Mensch an Visionen arbeitet, ist das umso schwieriger. Manchmal kommt es eben darauf an, den richtigen Riecher zu haben, sich auf das zu konzentrieren, was Mensch für richtig hält. Was dann nach dem Erreichen des einen Ziels kommt, kann immer noch spontan entschieden werden. Eins ist sicher: ist eine Sache erledigt, gibt es immer auch eine weitere, die darauf wartet, erledigt zu werden!

Das ist die Essenz, mit welcher Mensch nicht nur an das Projekt foodsharing sondern auch an alle anderen politischen und sozialen Visionen gehen sollte: arbeite auf das Ziel hin, auch wenn dein Engagement dir noch so viel Spass bereitet; wenn du es erreicht hast, wirst du ein neues finden, welches zu erreichen dir mindestens genauso viel Spass bereiten wird. Gerade das ist doch auch das Spannende an politischem und sozialem Engagement:

Nicht nur Wege zu finden, um Ziele zu erreichen, sondern auch, Wege zu neuen Zielen zu finden.

Um noch einmal auf foodsharing zurückzukommen: noch ist das Projekt zu jung, um zu sagen, in welche Richtung es gehen wird und wieviel nachhaltigen Erfolg es letztlich haben wird. Ich befürchte jedoch, dass es auch einen Hang hin zu der Entwicklung gibt, dass foodsharing zum Selbstzweck verkommt, sprich, dass Mensch sich mit der Überproduktion abfindet, gerade weil es Initiativen wie foodsharing gibt, welche diese Überproduktion abfedern. Mensch muss sich also auch die Frage stellen, inwiefern es möglich ist, dass foodsharing sich in einem System durchsetzt, dessen Kernbestandteil u.A. die stetige Überproduktion und der Konsumfetisch ist. Erst wenn diese Frage geklärt ist, werden wir wissen, ob das Ziel von foodsharing – nämlich die Überwindung von Lebensmittelverschwendung – innerhalb des kapitalistischen Systems überhaupt möglich ist.