Essen verbindet – Blind Cooking erst recht!

Essen verbindet, das wussten sogar schon die Römer. Oder waren es die Griechen?
Ist im Endeffekt auch egal, denn wie viele von Euch wissen, ist da tatsächlich etwas Wahres dran.
Wir von foodsharing Halle konnten dies bereits auf zahlreichen Veranstaltungen erleben: Ob nun auf unserer foodsharing-Party im vergangenen Jahr, bei diversen Veganen Brunches der Tomatenpiraten und im Rahmen vieler weiterer Events: Überall kamen Menschen zusammen um miteinander in entspannter Atmosphäre liebevoll zubereitete Köstlichkeiten gemeinsam zu genießen oder auch ihr Essen untereinander zu tauschen.
Zu all den ohnehin schon gesammelten tollen Erfahrungen damit wie Essen Menschen verbinden kann, können wir nun ein weiteres Ereignis zählen: Das „Blind Cooking“, welches Ende Oktober diesen Jahres in der Wohnung unseres Mitglieds Marco stattfand.

„Blind Cooking“ hört sich zunächst mal so an wie „Blind Date“, das eine hat aber nicht wirklich was mit dem Anderen zu tun.
Kurz und knapp erklärt: Beim „Blind Cooking“ trifft sich eine Gruppe von Menschen an einem bestimmten Ort, um gemeinsam zu kochen. Das Besondere dabei: Jede teilnehmende Person bringt eine oder mehrere Zutaten mit, von welcher die anderen Teilnehmenden jedoch nichts wissen.
Wenn alle da sind schaut man dann, was für ein Gericht man aus den hergebrachten Zutaten zaubern kann.

Genau so war es auch bei unserem „Blind Cooking“: Die insgesamt 15 Teilnehmenden brachten die verschiedensten Zutaten mit, wobei es sehr „gemüsig“ zuging.
Aufgrund diverser Erschwernisse wie z.B. Platzmangel in der Küche und einem Mangel an Kochgeräten dachten wir anfangs, dass wir unser Unterfangen nicht gut planen bzw. durchführen könnten.
Doch falsch gedacht! In der Tat können wir selber gar nicht mehr nachvollziehen, wie wir es eigentlich hinbekommen haben, trotz der widrigen Umstände eine große Nudelpfanne, mehrere Ladungen Ofengemüse und zwei große Salate zu zaubern. Sicherlich lag es nicht zuletzt daran, dass die Harmonie zwischen den beteiligten Personen stimmte.
Worauf auch immer es zurückzuführen ist: Die Organisation entsprang praktisch auf natürliche Art dem Chaos – wir haben uns also ganz nebenbei auch noch in anarchistischer Praxis geübt, ohne es selbst zu merken.
Trotz oder vielleicht auch gerade aufgrund der regen Schnippel-Arbeit unterhielten wir uns auch sehr angeregt. Rein thematisch blieb es dabei nicht nur beim Essen, wir haben uns stundenlang im wahrsten Sinne des Wortes „über Gott und die Welt“ unterhalten.

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Ob der Abend auch rein kulinarisch ein Erfolg war? Schaut auch dazu einfach mal die folgenden Bilder an, das dürfte mehr als Antwort genug auf diese Frage sein 😉
Uns hat der Abend in jeglicher Hinsicht soviel Spaß gemacht, dass eine baldige Wiederholung alles andere als ausgeschlossen ist!

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